Sofiensäle: Von der Brandruine zum Bezirksjuwel

Nach einem Brand im Jahr 2001 werden die Sofiensäle aufwändig restauriert. Im Herbst 2013 sollen sie für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Eine Bildergalerie erzählt die wechselvolle Geschichte der Wiener Institution im 3. Bezirk.

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Bildergalerie: Die Sofiensäle

Das "Sophienbad" - benannt nach Erzherzogin Sophie - wurde 1838 als Dampfbadeanstalt errichtet. Von 1845 bis 1849 errichteten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, die Architekten der Wiener Staatsoper, eine große Schwimmhalle. Im Winter verwandelte eine Fußbodenkonstruktion auf Holzstützen das Bad zu einem Ballsaal.

Flämmarbeiten lösten im Jahr 2001 einen Brand am Dach des Hauptsaales aus, der sich rasch ausbreitete. Durch den einstürzenden Dachstuhl fing der denkmalgeschützte große Saal zu brennen an. Übrig blieb eine Brandruine.

Raum für Kunst und Wohnen

2010 kaufte die ifa AG, ein Unternehmen der Soravia Group, die Sofiensäle und begann mit der aufwändigen Renovierung des historischen Gebäudes. Der 600 Quadratmeter große Festsaal wird mit den herrlichen Verzierungen in allen Details renoviert. 70.000 Lagen Blattgold und 2.500 Bauteile für Säulen und Stuckelemente nach alten Plänen werden verarbeitet. Der Saal wird überdacht und als Ausstellungshalle für alle offen stehen.

In einem modernen Zubau entstehen 78 Mietwohnungen, wobei für 52 davon förderungsrechtliche Mietzinsbeschränkungen bestehen. Die Vergabe eines Viertels der Wohnungen erfolgt über das Wohnservice Wien. In bester Lage entsteht leistbarer Wohnraum. Weiters entstehen Gastrobetriebe, ein Fitnesscenter und eine universitäre Einrichtung.

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