Tag des Denkmals 2012 - Die Stadtarchäologie Wien auf dem Michaelerplatz

Geschichte(n) von "römischen" Menschen

Zwei römische Legionäre mit einer Matrone

Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien) mit zwei römischen Legionären.

Die Stadtarchäologie Wien nimmt auch heuer am 30. September 2012 wieder an dem vom Bundesdenkmalamt (BDA) veranstalteten "Tag des Denkmals" teil. Sie lässt auf dem Michaelerplatz im Bereich der archäologischen Ausgrabungen die Römerzeit wieder auferstehen. "Römerinnen und Römer" erzählen Alltagsgeschichten aus dem Legionslager, der Lagervorstadt und der Zivilsiedlung von Vindobona.

Das Leben der Legionäre gestaltete sich alles andere als eintönig. Neben den militärischen Aufgaben standen Baumaßnahmen im Lager auf dem Programm. In ihrer Freizeit konnten sich die Legionäre im Lagerbad entspannen (Hoher Markt - Marc-Aurel-Straße - Bauernmarkt). Beliebt waren zahlreiche Brett- und Würfelspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Um das Lager herum befand sich die Lagervorstadt, die canabae legionis. Dort siedelten sich Zivilisten an, die von Geschäften mit den Soldaten lebten. Hier konnten Legionäre in "Kneipen" (dieser Begriff kommt von canabae) zusammensitzen oder in diversen Geschäften ihren zusätzlichen Bedarf an Dingen des täglichen Lebens decken.


Programm auf dem Michaelerplatz von 10 bis 18 Uhr

  • Infoscreens mit Filmen und 3-D-Animationen lassen das römische Wien lebendig werden.
  • Legionär und Matrone erzählen vom Alltag der römischen Legionäre in Vindobona vor circa 2.000 Jahren.
  • "Echte Römerinnen und Römer" auf Besuch in Vindobona
  • Kostproben von Wein, römischem Brot, Käse beim Tavernenwirt (Weingut Weinlinger, Region Wagram)

Veranstaltungsdetails

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